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Woher kommen eigentlich die kleinen Schokocroissants??

Gute Frage, oder? Den industriellen hinterherzuspionieren ist mir irgendwie zu müßig geworden… ohne tierische Produkte kommen die ohnehin nicht aus und auch Fertigblätterteig sagt mir selten zu, vor allem unter den ‚Mono- und Triglyceriden von Speisefettsäuren‘ kann ich mir wenig Gutes vorstellen. Da wir morgen 2 Geburtstage feiern in der VEBU-Ortsgruppe, habe ich mich mal ins Zeug gelegt.

Haps! 🙂

Dauer: ca. 1 Stunde + Backzeit

Schwierigkeit: ****

Das braucht man: 

  • 500 g Mehl (ich habe 2/3 weißes, 1/3 Vollkornmehl genommen)
  • 50g weiche Margarine + 250 ml kalte Margarine in Quaderform (z.B. Alsan)
  • 250 ml kaltes Wasser
  • 2 TL Apfelessig
  • 200 g Zartbitterschokolade (wenn’s geht, bitte nicht von Kindersklaven hergestellt…)

So geht das Rezept: 

  1. Das Mehl in eine Schüssel sieben, dann die weiche Margarine mit den Fingerspitzen einarbeiten.
  2. Essig hinzufügen, dann nach und nach das kalte Wasser einarbeiten. Am besten auf einer Arbeitsfläche (die braucht man später ohnehin noch zur Genüge…) zu einem festen Teig verkneten. Der kommt in eine Frischhaltefolie, wird etwas platt gedrückt, damit er schneller durchkühlt und kommt jetzt in den… natürlich: Kühlschrank.
  3. Ähnlich kommt nun auch die harte Margarine in eine Frischhaltefolie. Sie wird mit einem Nudelholz darin ausgerollt, so dass es ein etwa 1 cm dickes Rechteck gibt.
  4. Nun darf zum ersten Mal der Teig aus dem Kühlschrank. Er wird noch einmal durchgeknetet, dann zu einem Rechteck ausgerollt, das etwa doppelt so groß ist wie das Stück Margarine. Die darf nun aus ihrer Frischhaltefolie raus und wird auf eine Hälfte des Teiges gelegt. Die andere Teighälfte klappt man nun darüber.
  5. Den Teig dünn ausrollen, dann die Seiten zur Mitte klappen und noch einmal von oben nach unten. Das fertige Päckchen kommt in die Folie und in den Kühlschrank.
  6. Schritt 5 noch 3x wiederholen. Hier gibt es kein Schummeln, sonst wird es kein Blätterteig! Zwischen den Arbeitsgängen etwa 10 min kühlen lassen. (Länger geht natürlich auch).
  7. Nun muss der Teig ein letztes Mal ausgerollt werden, möglichst wieder rechteckig, ca. 25×40 cm. Der Teig wird nun in 8 Stücke geschnitten (einmal der Länge nach halbieren, 4x der Breite nach). Die Schokolade in Riegel teilen und jeweils auf die Teigstücke legen. Die Seiten wieder über die Mitte klappen und mit der Falte nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  8. Der Teig muss etwa eine halbe Stunde ruhen, bevor er in den Ofen kann. Der kann aber nach einer Weile zumindest schon einmal auf 200 °C vorgeheizt werden. Die Schokocroissants müssen etwa 25 min hinein, dann sind sie fertig… und total lecker! 🙂

Hinweis: Wem 8 Schokocroissants zu viel sind: Der Teig hält sich auch ein paar Tage im Kühlschrank oder kann eingefroren werden. Das ist praktischer, als nur die Hälfte zu machen – macht nämlich auch nicht weniger Arbeit. Wer übrigens lieber Croissants mag als die Schokovariante: Die lassen sich aus dem Teig natürlich auch zubereiten!

Seufz... Sommer...