Schlagwort-Archive: Brotaufstrich

Schnelle Küche: Baked Beans selbst gemacht

Anglophil zu sein ist ja gesellschaftlich gemeinhin akzeptiert, dass ich jedoch auch die englische Küche nicht per se ablehne, nimmt die Menschen mit… Und was ist englischer als Baked Beans? Richtig, Baked Beans aus der DOSE, aber so tief muss man ja nicht sinken… aus Leckerheitsgründen probieren wir es mal mit diesem Rezept, das einfach mehr Fans verdient!

Dauert: Höchstens ne Viertelstunde, die aber schön entspannt

Schwierigkeit: Auch nicht viel anspruchsvoller als ne Dose aufzumachen (*)

Das braucht man dafür:

  • 1 Zwiebel
  • Öl zum Anbraten
  • 1 Dose oder Glas weiße Bohnen
  • 1 Dose Tomaten oder 1/2 Packung passierte Tomaten
  • Worcestersauce (Achtung, ist häufig mit Anchovis! Vegane gibt es z.B. von der Biozentrale im Supermarkt)
  • Tabasco
  • 1 TL Agavendicksaft oder Zucker
  • 1 TL Senf
  • Pfeffer, Salz, evtl. Rauchsalz

Das macht man mit den Zutaten:

  1. Öl in einem Topf erhitzen, dabei die Zwiebel klein schneiden. Zwiebel kurz im Öl anbraten, bis sie glasig ist, dann die Tomaten dazu.
  2. Die Tomaten etwa 10 min bei mittlerer Hitze vor sich hin köcheln lassen, bis ein Großteil der Flüssigkeit verdampft ist. In der Zwischenzeit schon einmal die Bohnen in einem Sieb abspülen, bis das Wasser nicht mehr schäumt.
  3. Nun die Bohnen zu den Tomaten geben und alle Gewürze einrühren. An Worcestersauce nicht sparen, die kann ordentlich rein!

Dazu passt: Toast!


Veganer Mettigel

Zwiebelmett 2.0 - sieht genau so fies aus wie das Original!

Ein Raunen schien diese Tage durch die vegane Welt zu gehen, als im neu eröffneten Kopps, dem Restaurant von Vegan-Koch Björn Moschinski in Berlin, ein veganer Mettigel Hawaii zum Brunch serviert wurde. Die ersten Beschwerden wurden laut, dass das Ding ‚zu echt‘ aussähe. Sehr amüsant! Dabei seien wir mal ehrlich… Mett ist irgendwie echt lecker, ekelig daran ist vielmehr der Gedanke, rohes Fleisch zu essen und die Hygieneprobleme, die damit einhergehen (wer hat sein Schwein hierzulande schon selbst geschlachtet… und macht dann Zwiebelmett draus!?) Wer meine Begeisterung teilen möchte, folge bitte folgenden skurril anmutenden Schritten (aber es geht tatsächlich so, kein Witz!)

benötigte Zutaten (für die Probierportion – ergibt in etwa soviel wie so eine kleine Packung im Supermarkt ergäbe):

  • 4 Reiswaffeln
  • 3 TL Tomatenmark
  • 1 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zwiebelpulver
  • Paprika edelsüß
  • Worcestersauce (gibt es vegan z.B. bei der Biozentrale)

Schwierigkeitsgrad: *

Dauer: 5 min

So geht’s:

1. Reiswaffeln in eine kleine Schüssel bröseln

2. Etwa 1 TL Salz darüber streuen, dann mit wenig heißem Wasser übergießen. Es sollte nicht mehr Wasser sein als die Reiswaffeln aufsaugen können. Wenn’s versehentlich doch zuviel war, bitte wieder abgießen… naja, oder noch eine Reiswaffel dazu bröseln.

3. Mit dem Tomatenmark mischen und den restlichen Gewürzen. Vor allem von der Worcestersauce muss ordentlich dran! 🙂

4. Die Zwiebel klein schneiden und untermischen. Jetzt am besten eine Weile stehen lassen, damit das ‚Mett‘ den Zwiebelgeschmack annehmen kann. Wer’s gar nicht aushält, kann aber auch gleich zum Brötchen greifen.

5. Wer mag, kann auch gern noch Knoblauch dazu mischen, sich einen Igel oder eine Freundin formen (hierfür braucht man eine etwas größere Portion).

Dazu passt: Brötchen, noch mehr Zwiebeln