Archiv der Kategorie: Rezepte

Ackee: Phantastische Alternative zum Dauerbrenner Rührtofu

Nach längerer Abstinenz melde ich mich heute mal zurück mit guten Nachrichten: Es gibt einen Rührei-‚Ersatz‘, der deutlich leckerer schmeckt als Rührei!!

 

Ackee ist Teil des jamaikanischen Nationalgerichts (‚Ackee & Saltfish’… letzterer hat mich nicht einmal in der Veggie-Version gereizt, die Experimente darf gern jemand anderes probieren! :-)). Es ist eine Frucht, die man, zum Beispiel in England, in Dosen kaufen kann. Meine liebe Brieffreundin hat mir ein paar Dosen spendiert, die mich ziemlich umgehauen haben.

Ackee in der Dose

Ackee in der Dose

 

Ackee aus der Dose

Ackee aus der Dose

Im Gegensatz zu Rührei schmilzt Ackee in der Pfanne langsam ein wenig an, so dass das Ergebnis weichem Rührei sehr nahe kommt. Es schmeckt zunächst leicht säuerlich, aber dann breitet sich ein öliger, sehr voller Geschmack aus, der kaum zu überbieten ist. 🙂 Wer also die Gelegenheit hat, eine Dose Ackee zu ergattern, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Die Zubereitung ist denkbar einfach:

1. Dose öffnen. Inhalt kurz in einem Sieb durchspülen.

2. Zum Beispiel Pilze mit einer gehackten Zwiebel, Paprika mit Cherrytomaten, kleine Auberginenstücke mit einer Hand voll Kichererbsen… anbraten und Ackee dazu geben.

3. Ca. 3-5 min anbraten, würzen (Salz, Pfeffer, Thymian oder was immer beliebt…)

Ackee aus der Pfanne

Ackee aus der Pfanne

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Original Getränk dazu! 🙂

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Frische Nudeln mit Nuss-Pesto

Dieses Rezept ist nicht nur sehr lecker, es kommt auch ohne exotische Küchengeräte aus und ist nicht so schwer, wie man denkt. (Oder bin ich etwa wirklich die Einzige, die sich jahrelang nicht an Nudeln getraut hat, weil das ‚ohne Nudelmaschine ja doch keinen Sinn hat‘?) Egal, probiert es mal aus!

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Schwierigkeit: ***

Dauer: schätzungsweise 45 min mit allem.

Reicht für 3-4 Personen

Das braucht ihr für die Nudeln: 

  • 200 g Mehl (weißes Weizenmehl Typ 550. Geht bestimmt auch mit anderem, dann kann sich aber das Mengenverhältnis ändern, also Vorsicht!)
  • 150 g Hartweizengrieß
  • 1/2 TL Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 180 ml Wasser

Das braucht man für das Nuss-Pesto

  • 30 g Walnüsse
  • 20 g Mandeln
  • 10 g Hefeflocken
  • 1/2 TL Salz
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 20 ml Wasser
  • Pfeffer aus der Mühle, Muskat, Paprika

Zubereitung: 

  1. Es geht los mit den Nudeln: In einer mittelgroßen Schüssel die trockenen Zutaten und das Olivenöl miteinander vermischen, dann das Wasser dazu geben. Erst mit einem Löffel verrühren, dann geht es auf der Arbeitsplatte weiter: Der Teig muss mit der Hand durchgeknetet werden. Das Endergebnis sollte ein Kloß sein, der ist nun noch ein bisschen grießig und muss ein Weilchen ruhen. Damit er nicht austrocknet, mit Frischhaltefolie einwickeln.
  2. Inzwischen die Nüsse und Mandeln knacken und zerkleinern. Auch, wenn ich mich hiermit als Kulturbanause oute: Ich mache das normalerweise mit einem Hammer. Tiptoptechnik, geht echt schnell nach einer Weile! 🙂 Übrigens auch das Zerkleinern hinterher – in eine Tüte und schön die Aggressionen abbauen. Wer keine hat, kann aber auch eine Küchenmaschine benutzen. Hat den Vorteil, dass die Masse etwas feiner wird.
  3. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen, dann Öl und Wasser dazu geben, umrühren, zur Seite stellen.
  4. Der Teig sollte jetzt fertig sein. Wenn er sehr flexibel, eher weich und etwas gummiartig ist, hast du bis jetzt alles richtig gemacht. Es kann aber auch sein, dass er noch etwas stehen muss, dann einfach 15 min etwas anderes machen und wiederkommen. Wenn der Teig soweit ist, einen großen Topf mit Wasser aufzusetzen, denn jetzt dauert es nicht mehr lange!
  5. Aus Platzgründen zunächst die Hälfte des Teiges mit einem Nudelholz (das ist kein exotisches Küchengerät!!! Aber wer keins hat, kann auch ein Glas nehmen…) dünn ausrollen. Bei mir geht das besser, ohne die Arbeitsfläche zu bemehlen, weil das den Teig trockener macht. Das kommt aber auf die Arbeitsfläche an, würde ich mal sagen. Den Teig mehrfach dabei wenden. Wenn er richtig dünn ausgewalzt ist, mit einem Messer (mit glatter Schneide, sonst sieht’s hinterher komisch aus) oder einem Pizzaschneider in dünne Streifen schneiden. Die Nudeln in kleinen ‚Gruppen‘ hochheben, dabei die Schwerkraft nutzen, die die noch ein wenig länger und dünner zieht. Auf einem Teller zwischenlagern, die zweite Hälfte auswalzen.
  6. Inzwischen dürfte das Wasser kochen: Salzen und die Nudeln hineingeben. Die Garzeit beträgt knapp 5 min. Die fertigen Nudeln im Sieb gut abtropfen lassen, dann im Topf mit dem Pesto mischen und warm servieren.

Rosmarin-Knoblauch-Brot

Solange mein Sauerteig, den ich vor ein paar Tagen angesetzt habe, noch wächst, muss ich mir noch mit Hefe beim Backen helfen. Das ist aber überhaupt kein Problem, wenn es so leckere Ergebnisse gibt wie dieses hier. Passt übrigens sehr gut zum ‚Ziegenkäse‚!

Schwierigkeit: ***

Dauer: einige Stunden, da der Teig gehen muss, reine Arbeitszeit ist aber sehr kurz!

Das braucht man: 

  • Dramatischerweise einen SCHMORTOPF
  • 360 ml Mehl (nicht zu dunkel)
  • 1 geh. TL Salz
  • 1 gestr. TL Trockenhefe oder ca. 1/4 Stück frische Hefe
  • 180 ml lauwarmes Wasser
  • 1-2 Zweige Rosmarin
  • 2 Knoblauchzehen

Es geht los…. 

  1. In einer Schüssel das Mehl mit dem Salz vermischen. Wer Trockenhefe nimmt, die hiermit vermischen, Frischhefe ins lauwarme (nicht zu heiß, nicht zu kalt!) Wasser bröseln und dort auflösen. Die Flüssigkeit (also je nachdem Wasser oder Hefewasser) zur Mehlmischung geben und gut verkneten. Rosmarin und gehackten Knoblauch dazu kneten.
  2. Den Teig zurück in die (gesäuberte) Schüssel legen, mit einem Küchentuch oder Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Zwischen 6 und 14 Stunden, je nachdem, wann das Brot benötigt wird.
  3. Den Backofen auf 240 °C erhitzen, dabei gleich den Schmortopf mit aufheizen! Nach etwa 20-30 min den Teig nun bemehlen und in den mit Back- oder Pergamentpapier ausgelegten Schmortopf legen. Mit Deckel 25 min backen, dann den Deckel abnehmen und noch einmal etwa 10 min bräunen lassen.

Natürlich kann man statt Rosmarin und Knoblauch auch andere Geschmacksträger wählen oder ganz weglassen.


Ziegenfreier Ziegenkäse – besser als das Original!

Die vegane Küche funktioniert häufig anders als die vegetarische. Veganer sind häufig sehr viel kreativer und experimentierfreudiger – ist ja auch kein Wunder, denn sie müssen aus weniger mehr machen. Einfach das Fleisch wegzulassen, ist ja keine Kunst. Aus veganen Rohstoffen einen ZIEGENKÄSE nachzubasteln schon. Nun gibt es aber das kleine Problem in meinem Spezialfall, dass ich Ziegenkäse noch nie so richtig leiden konnte. 🙂 Ich habe trotzdem nicht widerstehen können, als ich dieses Rezept gefunden habe. Das Zeug schmeckt so genial, dass ich heute morgen nach dem Aufstehen schon Brötchen in der Küche vorfand… 😉 Morgen poste ich aber noch ein Rezept für ein passendes Brot dazu, das absolut unschlagbar ist zu dem cremigen ‚Käse‘.

Schwierigkeit: ***

Dauer: Plant mal 1 1/2 Tage ein…

Zutaten: 

  • 180 ml Cashewkerne oder Cashewbruch
  • 1 TL Tahin (das ist Sesampaste, gibt es im Bioladen oder auch im Supermarkt)
  • 60 ml Olivenöl
  • 3 TL Zitronensaft
  • 1 geh. TL Salz
  • 2-3 EL Wasser
  • zum Verzieren: grob gemahlener schwarzer Pfeffer, Kräuterasche (siehe unten) oder frische Kräuter

So geht es weiter: 

  1. Die Cashews in ausreichend Wasser einweichen. Bei ganzen Cashews über Nacht, Cashewbruch ist schon nach 2 Stunden gut durchgezogen.
  2. Danach die Mischung in ein dünnes Sieb geben, das Wasser gut abtropfen lassen, dann die Kerne mit Tahin, Öl, Zitronensaft, Salz und den 2-3 EL Wasser pürieren.
  3. Wer ‚cheesecloth‘ hat, kann das nehmen – das ist ein sehr dünner Baumwollstoff für die Käseherstellung. Kann man beim Stoffhändler des Vertrauens vom Meter kriegen, ist aber etwas albern, extra dafür loszulaufen, wenn man genauso gut ein abgekochtes Küchentuch nehmen kann. (Bzw. meinen ersten Versuch habe ich mit Mullbinden aus dem abgelaufenen Verbandskasten gestartet. Das ging, abgesehen von der Größe der Tücher, auch ganz gut.)
  4. Wieder zur Sache: Die Käsemasse auf dem Tuch der Wahl ausbreiten und fest in der gewünschten Form einrollen. Die Enden des Tuches befestigen (z.B. mit Gummiringen)
  5. Der Käse bleibt so nun etwa 12 Stunden bei Raumtemperatur stehen. Danach kommt er ein paar Stunden in den Kühlschrank.
  6. Den Backofen auf ca. 140 °C vorwärmen. Den Käse auspacken, die Seiten glätten und wieder einwickeln, diesmal aber ohne Gummis oder andere Sachen, die nicht gerne mal bei 140 °C erwärmt werden. Käse mit Tuch in den Ofen und 35 min backen.
  7. Abkühlen lassen, in Umhüllung der Wahl wälzen, essen.

Für meinen gestrigen Käse habe ich als Umhüllung einmal Kräuterasche probiert. Hierfür jeweils 2 Blätter/Stängel Salbei, Oregano, Rosmarin und Thymian 20 min bei mittlerer Hitze in einem geschlossenen (und geschlossen bleibenden!) Topf erhitzen. Die verbrannten Kräuter lassen sich dann einfach zu Asche zerdrücken.

 


Selbst gemachtes Walnuss-Eis – ohne Eismaschine!

Ich will nicht lange um den kalten Brei herumreden… die Auswahl an veganem Eis ist MIES in Emden. Eine Eisdiele führt Sojaeis Vanille, im Supermarkt GAB es mal Swedish Glace, jetzt nicht einmal mehr das. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich nicht länger darauf warten will, dass mir jemand Eis macht – ich mach es selbst. Bevor ich nun allerdings auf gut Glück los ziehe, um mir eine Eismaschine zu kaufen, habe ich beschlossen, es erst einmal ohne zu versuchen. Die gute Nachricht: Es klappt ganz ausgezeichnet! Die schlechte: Es dauert eine ganze Weile, macht aber nicht übermäßig viel Arbeit.

Der Trick scheint vor allem das Pfeilwurz zu sein – denn das fungiert hier nicht nur als Verdickungsmittel, sondern verhindert auch, dass sich Eiskristalle bilden. Aber probiert es selbst! 🙂 Ich habe bisher zwei Sorten versucht – Walnuss-Ahornsirup und Pistazie, basierend auf Wheeler del Torros großartigem Buch The Vegan Scoop. Wie man das so kennt, bekommt man allerdings die Hälfte der Zutaten nicht hier, deshalb ist das hier schon quasi ein neues Rezept… 😉

Schwierigkeit: ***

Dauer: sage und schreibe ca. 6 1/2 Stunden (also besser nicht als Mittagsdessert einplanen… ;-))

Das braucht ihr (für 2-4 Portionen, je nach Größe –> ca. 300 g):

  • 120 ml Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)
  • 1 Esslöffel Pfeilwurzpulver (gibt es im Reformhaus)
  • 120 ml Ahornsirup (ja, der ist teuer, aber da muss man jetzt durch!)
  • 1 Päckchen Oatly Hafer Cuisine
  • 50 g Zucker
  • 50 g gehackte Walnüsse

Und so wird ein Eis draus: 

  1. Schon einmal eine Rührschüssel in die Tiefkühltruhe stellen.
  2. In einer kleinen Schüssel 60 ml der Sojamilch mit dem Pfeilwurzpulver glattrühren und zur Seite stellen.
  3. Auf dem Herd in einem Topf den Ahornsirup zum kochen bringen und 10 min ohne Rühren köcheln lassen. In eine kleine Schüssel kippen und zur Seite stellen.
  4. Oatly mit der restlichen Sojamilch und dem Zucker vermischen, in den Topf füllen und aufkochen. Sobald die Mischung zu kochen beginnt, von der Kochplatte nehmen und mit dem Pfeilwurz vermischen. Die Mischung sollte hiervon sichtbar eindicken und fast eine puddingartige Struktur bekommen.
  5. Nun den Ahornsirup dazu mischen.
  6. Abkühlen lassen, dann etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  7. Nun kann die Masse in die tiefgekühlte Rührschüssel gefüllt werden. Etwa 1x die Stunde sollte die Eiscreme durchgemixt werden. Beim letzten Mixen die Walnüsse dazu geben. Es dauert etwa 4 Stunden Tiefkühlung, bis das Eis fertig ist.

Ich muss zugeben, ich habe es keine 4 Stunden ausgehalten und war zu neugierig. Außerdem fanden sich bei jedem Mixen Löffelspuren in der Masse (nein, ich war es nicht, aber ich HABE da so eine Theorie!!!), und ich bekam langsam Sorge, nichts mehr abzubekommen, deshalb sieht man auf dem Foto das Eis noch etwas geschmolzen aus. 🙂 Das war nach etwa 3 Stunden.


Veganer Thunfischsalat

Gestern stieß ich im Internet auf ein Rezept für veganen Thunfischsalat, der allerdings keine einzige ‚fischige‘ Zutat beinhaltete und dessen Rezept eigentlich überhaupt gar nicht nach Thunfischsalat aussah. Ich habe auch noch nie gerne Thunfischsalat gegessen, aber plötzlich hatte ich einen elendigen Heißhunger drauf und habe den Bregen und die Küche angeschmissen. Bin ausgesprochen zufrieden mit den Ergebnissen – am nächsten Tag schmeckt das ganze übrigens noch einmal besser! Wer hätte gedacht, dass ich auf meine veganen Tage noch zum Thunfischfan werde. 🙂

versucht sich mit einem schlechten Foto zu tarnen. Aber es schmeckt wirklich super!

Schwierigkeit: *

Dauer: etwa 5 min!

Man braucht:

  • 1 Glas Kichererbsen (225 g oder wieviel da drin ist)
  • 1 kleine Zwiebel, gehackt
  • ca. 1/4 Scheibe Nori (oder andere Algen)
  • 1 TL Sojasauce (Shoyu oder andere milde Sauce)
  • 1 TL Senf
  • 1/2 TL Olivencreme
  • 2 EL Mayo
  • 1 TL Leinöl
  • etwas Kresse und Dill
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Kapern aus dem Glas

So geht’s:

1. Etwas Wasser erhitzen, dabei den Nori in kleine Stücke reißen und mit dem Wasser übergießen. Einweichen lassen

2. Die Kichererbsen in einem Sieb so lange abspülen, bis sie nicht mehr schäumen.

3. Zusammen mit dem Nori und allen Zutaten (außer den Kapern) pürieren. Am Ende die Kapern dazu geben.


Strangolapreti – jetzt auch mit Foto!

Eines meiner Lieblingsezepte jetzt auch in vegan! Die Menge reicht für 2 mit nicht allzuviel Hunger, ggf. die Hälfte draufschlagen. 

Ein Wort zum Miso: Im Rahmen meiner Experimente mit veganem Käse habe ich mir jetzt ‚weißes‘ Miso zugelegt. Das Zeug ist nicht ganz billig, aber schmeckt sehr nach… ja, tatsächlich: KÄSE! Natürlich ist das in Rezepten wie diesen aber verzichtbar, dann einfach etwas mehr Hefeflocken und Salz nehmen.

Schwierigkeit: ***

Dauer: Mit allem drum und dran ca. 30 min, also erstaunlich schnell, vor allem, wenn man es mal mit Kartoffelgnocchi vergleicht!

Das braucht man dazu: 

  • 150 g tiefgekühlten jungen Spinat
  • 75 g veganen Frischkäse (gibt’s im Reformhaus)
  • 3 EL Hefeflocken
  • 1 Portion Ei-Ersatz
  • Salz, frisch gemahlenen Pfeffer und Muskat
  • 100 g Mehl (halb weiß, halb Vollkorn)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • ggf. 1 EL Miso-Paste

Für die Sauce: 

  • ca. 40 ml gutes Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Hefeflocken
  • ggf. 1 EL Miso-Paste
  • 1 EL Salbei oder Estragon (getrocknet oder frisch)

So geht’s: 

  1. Wer früh genug daran denkt, taut den Spinat schon einmal rechtzeitig auf. Notfalls muss dies jetzt in einem kleinen Topf geschehen. Den aufgetauten Spinat in einem Sieb gut ausdrücken.
  2. Einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen.
  3. Den Spinat mit Frischkäse in eine Schüssel geben, mit Hefeflocken, angerührtem Ei-Ersatz, Miso, klein gehacktem Knoblauch und Gewürzen mit einem Löffel gut verrühren.
  4. Nun kommt noch das Mehl hinzu. Dies lässt sich auch einfach mit einem Löffel einrühren. Der so entstehende Teig ist fest, aber weich.
  5. Mittlerweile dürfte das Wasser kochen: Die Flamme wieder runterstellen und ohne groß auf die Form zu achten, mit zwei Esslöffeln kleine kloßähnliche Gebilde formen und ins heiße, aber nicht mehr kochende Wasser fallen lassen. Die Klösschen tauchen erstmal ab, sind aber fertig, wenn sie oben schwimmen. Dann mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und idealerweise warm stellen.
  6. Während die Klöße garen (bei der Menge je nach Topfgröße ca. 2 Schübe) kann die Sauce zubereitet werden: Das Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen, Salbei/Estragon und Knoblauch darin anbraten. Wenn sich der Knoblauch bräunt, die anderen Zutaten dazu geben. Heiß über die Spinatklöße geben und sofort servieren.

Dazu passt: Weißbrot, Salat, Wein.