Frische Nudeln mit Nuss-Pesto

Dieses Rezept ist nicht nur sehr lecker, es kommt auch ohne exotische Küchengeräte aus und ist nicht so schwer, wie man denkt. (Oder bin ich etwa wirklich die Einzige, die sich jahrelang nicht an Nudeln getraut hat, weil das ‚ohne Nudelmaschine ja doch keinen Sinn hat‘?) Egal, probiert es mal aus!

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Schwierigkeit: ***

Dauer: schätzungsweise 45 min mit allem.

Reicht für 3-4 Personen

Das braucht ihr für die Nudeln: 

  • 200 g Mehl (weißes Weizenmehl Typ 550. Geht bestimmt auch mit anderem, dann kann sich aber das Mengenverhältnis ändern, also Vorsicht!)
  • 150 g Hartweizengrieß
  • 1/2 TL Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 180 ml Wasser

Das braucht man für das Nuss-Pesto

  • 30 g Walnüsse
  • 20 g Mandeln
  • 10 g Hefeflocken
  • 1/2 TL Salz
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 20 ml Wasser
  • Pfeffer aus der Mühle, Muskat, Paprika

Zubereitung: 

  1. Es geht los mit den Nudeln: In einer mittelgroßen Schüssel die trockenen Zutaten und das Olivenöl miteinander vermischen, dann das Wasser dazu geben. Erst mit einem Löffel verrühren, dann geht es auf der Arbeitsplatte weiter: Der Teig muss mit der Hand durchgeknetet werden. Das Endergebnis sollte ein Kloß sein, der ist nun noch ein bisschen grießig und muss ein Weilchen ruhen. Damit er nicht austrocknet, mit Frischhaltefolie einwickeln.
  2. Inzwischen die Nüsse und Mandeln knacken und zerkleinern. Auch, wenn ich mich hiermit als Kulturbanause oute: Ich mache das normalerweise mit einem Hammer. Tiptoptechnik, geht echt schnell nach einer Weile! 🙂 Übrigens auch das Zerkleinern hinterher – in eine Tüte und schön die Aggressionen abbauen. Wer keine hat, kann aber auch eine Küchenmaschine benutzen. Hat den Vorteil, dass die Masse etwas feiner wird.
  3. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen, dann Öl und Wasser dazu geben, umrühren, zur Seite stellen.
  4. Der Teig sollte jetzt fertig sein. Wenn er sehr flexibel, eher weich und etwas gummiartig ist, hast du bis jetzt alles richtig gemacht. Es kann aber auch sein, dass er noch etwas stehen muss, dann einfach 15 min etwas anderes machen und wiederkommen. Wenn der Teig soweit ist, einen großen Topf mit Wasser aufzusetzen, denn jetzt dauert es nicht mehr lange!
  5. Aus Platzgründen zunächst die Hälfte des Teiges mit einem Nudelholz (das ist kein exotisches Küchengerät!!! Aber wer keins hat, kann auch ein Glas nehmen…) dünn ausrollen. Bei mir geht das besser, ohne die Arbeitsfläche zu bemehlen, weil das den Teig trockener macht. Das kommt aber auf die Arbeitsfläche an, würde ich mal sagen. Den Teig mehrfach dabei wenden. Wenn er richtig dünn ausgewalzt ist, mit einem Messer (mit glatter Schneide, sonst sieht’s hinterher komisch aus) oder einem Pizzaschneider in dünne Streifen schneiden. Die Nudeln in kleinen ‚Gruppen‘ hochheben, dabei die Schwerkraft nutzen, die die noch ein wenig länger und dünner zieht. Auf einem Teller zwischenlagern, die zweite Hälfte auswalzen.
  6. Inzwischen dürfte das Wasser kochen: Salzen und die Nudeln hineingeben. Die Garzeit beträgt knapp 5 min. Die fertigen Nudeln im Sieb gut abtropfen lassen, dann im Topf mit dem Pesto mischen und warm servieren.
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