Wunderbare Walnussschnecken

Im Park vor dem Haus stehen Walnussbäume, die fleißig von Passanten abgeerntet werden. Das ist prima, gesund und lecker, hier also mein letztwöchiger Versuch meinen erbeuteten Anteil noch leckerer zu machen! 🙂 Leider war die Menge erschlagend, so dass ich jetzt mal das halbe Rezept angebe. Reicht immer noch für so ca. 4 Personen.

Dauer: mit allem ca. 2 Stunden

Schwierigkeit: ***

Man braucht für den Teig:

  • 150 ml Sojamilch
  • 1 EL Margarine
  • 80 ml warmes Wasser
  • 1 1/2 TL Trockenhefe
  • 1/2 kg Mehl (Vollkorn, weiß oder gemischt)
  • 1 1/2 EL Zucker
  • je 1 Prise Salz, Kardamom, Zimt, Piment und Muskat
Für die Füllung:
  • 1 EL Margarine (geschmolzen)
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 EL Zucker
  • ca. 150 g Walnusskerne
  • 3 EL Rosinen (wer mag)
Für die Zitronenglasur:
  • Puderzucker
  • 2-3 TL Zitronensaft
Das eigentliche Rezept:
  1. Die Sojamilch mit der Margarine kommen in einem kleinen Topf auf den Herd. Erhitzen, bis die Margarine geschmolzen ist, dann abkühlen lassen.
  2. Warmes Wasser und Hefe in eine Tasse füllen und ebenfalls zur Seite stellen, bis die Hefe zu gären beginnt.
  3. In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Salz und Gewürze miteinander vermischen, dann in die Mitte eine Mulde drücken. Der erfahrene Bäcker ahnt schon, was nun kommt: Sofern die Sojamilch mittlerweile nur noch etwa lauwarm ist und die arme Hefe unterstützt, nicht tötet, die beiden Flüssigkeiten miteinander vermischen und in die Mulde schütten.
  4. Es folgt eine Runde Kneten: zunächst in der Schüssel, wenn man mehr Platz braucht, auf der bemehlten Arbeitsfläche. Ggf. muss nun etwas Mehl zugegeben werden, denn der Teig soll nicht mehr dolle kleben und muss ausrollfähig werden!
  5. Wenn der Teig die richtige (d.h. nicht klebrige) Konsistenz hat, kommt er zurück in die Schüssel und wird zum Schlafen an einen warmen zugfreien Ort gebracht und zugedeckt. Etwa eine Stunde Ruhe braucht der Teig. Zwischendurch mal gucken, ob er auch gut träumt – das erkennt man daran, ob er sich sichtlich vergrößert. 🙂
  6. In der Zwischenzeit schon einmal ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Füllung zusammenrühren (mit Nüsse knacken kann man sich die Zeit auch gut vertreiben). Wer jetzt noch Zeit hat, kann an dieser Stelle etwas tun, was er schon ewig machen wollte – Mutti anrufen, Kühlschrank aufräumen, Kreuzworträtsel lösen, Zehennägel schneiden, den Nachbarn ärgern… aber leise, der Teig braucht Ruhe!
  7. Wenn der Teig nun endlich fertig ist, kann er auf der wieder frisch bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt werden. Die Form, die dabei entsteht, sollte grob rechteckig sein und ca. 1 cm dick.
  8. Unter Aussparung der unteren 5 cm Längsseite wird das Rechteck nun mit der Füllung bestrichen. Danach kann er von oben zur leeren Seite aufgerollt werden und in Scheiben (ca. 2 1/2 cm dick) geschnitten werden. Bevor die Füllung wieder rausfällt, direkt auf das Backblech mit den Schnecken.
  9. Die Schnecken müssen jetzt auch noch ein bisschen ruhen. Wieder abdecken (ggf. mit einer Schicht Frischhaltefolie dazwischen) und ca. 30 min gehen lassen.
  10. In der Zwischenzeit den Ofen schon einmal auf 180°C vorheizen (Umluft 160°C).
  11. Die Schnecken müssen, wenn ihre Zeit gekommen ist, für 25-30 min in den Ofen, bis sie goldbraun sind.
  12. Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen, dabei aber schon einmal den allerletzten Schritt vorbereiten: Ca. 2 TL Zitronensaft mit 4 gehäuften EL Puderzucker vermischen. Der entstehende Zuckerguss sollte dickflüssig sein.
  13. Zuckerguss in einem dünnen Strahl vom Löffel auf die Schnecken laufen lassen.
Dazu passt: Kaffee!!!
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